Zu den Kosten

Für Privatversicherte

Die privaten Krankenversicherungen übernehmen in der Regel die Kosten für die psychotherapeutische Behandlung. Das Antragsverfahren und der Umfang der genehmigten Stunden können jedoch variieren. 

 

Checkliste für die Kostenklärung mit Ihrer Privatversicherung:

  • Umfasst Ihr Krankenversicherungstarif eine psychotherapeutische Behandlung?
  • Wenn ja, gibt es eine festgelegte Maximal-Stundenzahl für die psychotherapeutische Behandlung?
  • Wie hoch ist die Erstattungshöhe pro Therapiestunde?
  • Wie gestaltet sich das Antragsverfahren? Formloser Antrag oder Gutachter-Verfahren?

 

Eine verhaltenstherapeutische Einzelsitzung (50 Minuten) wird nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP, Ziffer 870, 2,3-facher Satz) mit einem Honorar in Höhe von 100,55 Euro berechnet.

 

Die sogenannten probatorischen Sitzungen (5 Probesitzungen) sind nicht genehmigungspflichtig, d.h. Sie können diese ohne vorherige Beantragung in Anspruch nehmen und reichen die Rechnung bei Ihrer Krankenversicherung zur Kostenerstattung ein. 

 

 


Für Beihilfeberechtige

Die Kostenübernahme durch die Beihilfestellen von Ländern und Bund erfolgt in der Regel problemlos. Wenden Sie sich an Ihre Beihilfestelle und lassen Sie sich die entsprechenden Formulare für einen Psychotherapie-Antrag zuschicken. Ihre Private Krankenversicherung schließt sich üblicherweise der Entscheidung der Beihilfestelle bzgl. der Kostenübernahme an. 

 

Die 5 probatorischen Sitzungen sind nicht genehmigungspflichtig. Die Therapiesitzungen (ab der 6. Stunde) bedürfen der vorherigen, schriftlichen Genehmigung durch die Beihilfestelle. 

 

 


Für Selbstzahlende

Es besteht die Möglichkeit die Therapiekosten selbst zu zahlen. 

 

Eine verhaltenstherapeutische Einzelsitzung (50 Minuten) wird nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP, Ziffer 870, 2,3-facher Satz) mit einem Honorar in Höhe von 100,55 Euro berechnet.